Die Kirche in Ramberg trug ursprünglich den Namen Hl. Kreuzkirche. |
Die mittelalterliche Kirche wurde 1654 von den Schweden in Brand gesteckt und dann wieder hergestellt. |
|
Gedenktag katholisch: 10. August
Fest, bedacht im Eucharistischen Hochgebet I und im Ambrosianischen Hochgebet I
Diözesankalender Köln
Hochfest in der Stadt Wuppertal
in Merseburg: Ankunft der Gebeine: 15. November
Gedenktag evangelisch: 10. August
Gedenktag anglikanisch: 10. August
Gedenktag orthodox: 10. August
Gedenktag armenisch: 11. August
Name bedeutet: der Lorbeergeschmückte
oder: Mann aus Laurentum (latein.)
Diakon, Märtyrer
* in Spanien (?)
† 10. August 258 in Rom
Fra Angelico: Laurentius wird von Papst Sixtus II. zum Diakon ordiniert, Fresko, 1447 - 49, in der Cappella Niccolina im Papstpalast im Vatikan
Laurentius war einer der sieben Diakone der Christengemeinde in der Stadt Rom, also für die Finanzen und die Sozialarbeit der Kirche von Rom zuständig. |
der originale Abendmahlskelch von Jesus verehrt |
verbreitete sich sein Kult noch stärker. In Deutschland mehrten sich vom 13. Jahrhundert an die Darstellungen des besonders beliebten Märtyrers. Das Haupt von Laurentius gilt als eine der kostbarsten Reliquien überhaupt; es lag bis zum Ausgang des Mittelalters in Mönchengladbach, nun ruht es im Tresor im Vatikan; eine weitere Kopfreliquie ist in der Schatzkammer der Kathedrale in Dubrovnik. |
Der Santo Cáliz Der Santo Cáliz in Valencia, als der originale Abendmahlskelch von Jesus verehrt
Attribute: auf dem Rost, mit Geld oder Broten
Patron von Spanien, Rom, Nürnberg, Duderstadt, Merseburg, Havelberg, Wuppertal und Kulm - dem heutigen Chelmno in Polen; der Armen, Bibliothekare, Archivare, Schüler, Studenten, Köche, Konditoren, Bierbrauer, Wirte, Wäscherinnen, Büglerinnen, Glasbrenner, Glaser; der Feuerwehr, der Weinberge; für Gedeihen der Weintrauben; für die armen Seelen; gegen Feuersbrunst, Brandwunden, Augenleiden, Hexenschuss, Ischias, Hauterkrankungen, Pest, Fieber und die Qualen des Fegefeuers
Bauernregeln:
Wenn es am Laurentiustag schön und heiter ist, soll ein freundlicher Herbst folgen.
An Laurenzi, es ist Brauch, / hört das Holz zu wachsen auf.
Kommt Laurentius daher, / wächst das Holz nicht mehr.
Ist Lorenz und auch Bertl schön / wird der Herbst gar gut ausgehn.
Laurentius im Sonnenschein, / wird der Herbst gesegnet sein.
Kommt St. Lorenz mit heißem Hauch / füllt er dem Winzer Fass und Bauch.
Sollen Trauben und Obst sich mehren, / müssen mit Lorenz die Gewitter aufhören.
Ist Lorenz und auch und Bertl schön, wird der Herbst gar gut ausgehn.
Lorenzi gut, / einen schönen Herbst verheißen tut.
Wie Lorenz und Barthel sind / wird der Winter - rauh oder lind.
Regnet's am St.-Laurenz-Tag, / gibt es große Mäuseplag.
Sankt Lorenz kommt in finstrer Nacht / ganz sicher mit Sternschnuppenpracht.
Laurentius-Rost Der Rost, auf dem Laurentius angeblich gemartert wurde, in der Kirche S. Lorenzo fuori le Mura in Rom
175. Weihejubiläum der Pfarrkirche St. Laurentius
Am Sonntag den 17.07.2011 feierte die Pfarrgemeinde Ramberg den 175 Jahrestag der Weihe ihrer St. Laurentiuskirche. |
in das Jahr 1828 zurückgedreht, als die damalige Heilig-Kreuz-Kapelle in Ramberg wegen Baufälligkeit geschlossen und 1832 auf Abriss versteigert wurde. Die Pfarrkirche St. Laurentius - an der gleichen Stelle errichtet - wurde 1833 fertig gestellt, aber erst zweieinhalb Jahre später wegen dem "äußerst schlechten Wege" nach Ramberg im 1836 geweiht. Da für den Bischof der Weg für zu schwierig angesehen worden war, erteilte er dem zu diesem Zeitpunkt noch zuständigen Seelsorger Valentin Klein die Erlaubnis, die Kirche zu segnen und eine neue Glocke zu weihen. Die Baukosten beliefen sich auf umgerechnet 68.780 Euro. Für die Inneneinrichtung mussten zusätzlich 18.100 Euro aufgebracht werden. Übrigens hatten damals die Protestanten und Mennoniten aus Ramberg und Dernbach für eine Simultankirche ihre Mithilfe angeboten. Nachzulesen ist, dass der Antrag damals abgelehnt wurde und die Katholiken allein sich für den Neubau einer Kirche auf den Weg machten. |
so in den Städten, wo nicht selten Wohngebäude die Kirchtürme überragten. Ein Gotteshaus sei der Ort, wo er wohne, wo man ihn finden könne, wo Licht, Leben, Freude, Liebe, Ermutigung, Wegweisung seien. Es sei der Ort, wo alles zu finden sei, was lebenswert sei. Und zwar in nicht endender Fülle. |
Bilder vom Weihetag
| Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen. |








